Anwendungsbeobachtung zum präventiven Potenzial von Hanföl beim Capecitabin-induzierten Hand-Fuß-Syndrom

Das Hand-Fuß-Syndrom (HFS) ist eine erythematöse Hautveränderung an den Handinnenflächen und/oder den Fußsohlen. Es tritt als Nebenwirkung im Rahmen einer zytostatischen Chemotherapie – v.a. unter Capecitabin – auf. In Abhängigkeit vom Schweregrad der Hautläsionen ist der Patient leicht bis sehr schwer in seinem täglichen Leben beeinträchtigt. Die noch vielen unbekannten Faktoren in der Pahtogenese des HFS limitieren bisher die Therapiemöglichkeiten.Bei starken Beschwerden muss ein Pausieren der Chemotherapie, eine Dosisreduktion oder ein Abbruch der Behandlung erwogen werden. Eine neue und aussichtsreiche Präventionsmöglichkeit scheint die Anwendung von Hanföl (oral/systemisch und topisch) zu sein. Das präventive Potenzial wurde in einer Anwendungsbeobachtung mit 17 Patienten untersucht.

Deutsche Zeitschrift für Onkologie | Hanföl beim Capecitabin-induzierten Hand-Fuß-Syndrom